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1533 bis heute

die Chronik von Schlaborn

Das Schloss Schlaborn war Teil des Gutes Schlaborn. Es liegt ein wenig seitlich von der Straße Rheinsberg-Zechlinerhütte. Der Verbindungsweg setzte sich um 1800 über die Straße bis nach Wittwin quer durch die Rheinsberger Heide fort. Zu dieser Zeit wurde der nahegelegene See ebenso wie das Erbzinsgut Schlageborn genannt.

1533

Erste Erwähnungen als wüstes mittelalterliches Dorf Slabuer ((slawisch) Siedlung oder Dorf eines Mannes Namens Slawobor, abgeleitet von Slava– Ruhm , Ehre und bori,ie kämpfen oder aber born für Brunnen)).

„Besiedlung des Landes Ruppin, dargestellt am Ortsnamenmaterial Siedlungsgeschichtliche Aspekte der Namen  von Elzbieta Foster“

1734

Im März erwirbt König Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig) die Herrschaft Rheinsberg

(Stadt, Schloß, die Dörfer Glienicke, Heinrichsdorf und Sonnenberg, die Erbzinsgüter Köpernitz, Meckern, Schlaborn und Warenthin sowie den Teerofen Berkholz (gegenüber von Schlaborn) und zwei Wassermühlen.

1735

Aus einer Pachtschäferei des Prinzlichen Amtes Rheinsberg entsteht das Erbzinsgut Schlaborn.

1736

Schlageborn, churbrandenburgisches Vorwerk in der Mittelmark, im Ruppinischen Kreise und prinzliche Amte Rheinsberg gelegen.

„Schlaborn oder Schlageborn, am See gleichen Namens, ein Erbzins – Gut mit einer Aussaat von 2 Winspel Roggen, 8 Scheffel Gerste, 1 Winspel Hafer, 1 Winspel und 8 Scheffel Erdtoffeln, 18 Scheffel Buchweizen und einem Viehstand von 3 Pferden, 19 Stück Rindvieh und 220 Schafen. Es besteht aus 2 Feuerstellen zu 5700 Reichsthalern versichert, und zählte 1766 10, 1785 5 und 1798 23 Einwohner, worunter sich 3 Einlieger, überhaupt 4 Männer, 3 Frauen, 8 Kinder und 8 Dienstboten befanden.“

1767

Eine Allee gehet von der Brücke nach dem Landhause, welches man das Palais de Gaillardin nennet und wobei das Vorwerk Schlageborn lieget. Das Äußere sowohl das Innere dieses Landhauses ist ganz zweckmäßig eingerichtet und es hat eine Aussicht über den großen Rheinsbergischen See. Dieses, das Palais de Gaillardin, hatte der Prinz Heinrich 1767 durch seinen prinzlichen Baucondukteur Ekel aus dem Wohnhaus des Erbpächters des nahegelegenen Vorwerks Schlageborn ausbauen lassen“

„Beschreibung des Lustschlosses und Gartens Seiner königlichen Hoheit des Prinzen Heinrich, Bruder des Königs, zu Rheinsberg wie auch der Stadt und der Gegend um selbe 1778 Friedrich Nicolai“

1786

lebte zugehörig zum Hofstaat Prinz Heinrichs ein Kastellan im Kastellanhaus von Schlaborn.

1767 -1799

Im Besitz des preußischen Königshauses, bevor es dann wohl um

1799- 1808

an den Sekretär des Prinzen Lebeauld de Nans verschenkt wurde.

Auszug aus Theodor Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“:

„Lebeauld –  Le Bauldt de Nans , wie er in anderen Büchern genannt und geschrieben wird, war Secretär des Prinzen führte aber Zugleich den Titel eines Conseiller des Chambres. Zur Belohnung für langjährige Dienste, aber zugleich auch in dem Streben, den Beschenkten dadurch fester an seine Person zu fesseln, schenkte ihm der Prinz zwei der zum Amte Rheinsberg gehörigen Erbzinsgüter: Schlaborn und Warenthin, die noch geraume Zeit im Besitz der selben Familie waren.“

bis 1808

Familie Lebeauld de Nans

„Verweis: Beschreibung der gesamten Mark Brandenburg für Statistiker, Geschäftsmänner besonders für Kameralisten von F.W.A. Bratring“

1808- 1821

Freiherr Friedrich Wilhelm Ferber

Nach Aufhebung der Gutsbezirke 1828 wurde das Gut Schlaborn mit seinen wenigen Bewohnern Ortsteil von Rheinsberg.

1846- 1853

Albert von Delitz, Obrist a.D. Ferdinand, Eugen von Delitz

Auszug aus „Die Haus- Fideicommiß- Herrschaft Rheinsberg“

Das Gut Schlaborn wurde 1821 für 5700 Rthlr. und demnächst bis 1846 noch fünf Mal veräußert In der zuletzt genannten Epoche erstand es der gegenwärtige Besitzer Albert von Delitz für 10800 Rthlr. Das Gut entrichtet außerdem aber noch Erbpachts Canon außerdem aber noch 28 Rthlr. 3 Sgr 5 Pf Canon an das Amt Ruppin 12 Sgr an die Kämmerei in Rheinsberg und 1 Scheffel Roggen und 5 Sgr Opfergeld an die Pfarn zu Rheinsberg.

1854

Krongut der preußischen Könige

1855

Familie von Koppelow (altes mecklenburgisches Adelsgeschlecht dessen Namen ein Gut im Amte Güstrow führt)

1889

Gutsbesitzer G. Schulze

1914- 1919

Gutsbesitzer Max Gellhorn

1927

Verkauf an die Landesversicherungsanstalt

1929/30

Nutzung als Jugendgenesungsheim/ Landschulheim.

Durch Arbeitstherapie in der Landwirtschaft konnte wiederum das Genesungsheim Hohenelse mit Lebensmitteln unterstützt werden.

1933

Nutzung durch die NS Reichsjugendheimstätte für auslandsdeutsche Kinder

1935 – 1945

Heim für Auslandsdeutsche Kinder (Hohenelse- Schlaborn)

1945

Stadt Rheinsberg

1958

FDGB Kindergenesungheim

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Seit 2014

Sanierung, Restaurierung & Erweiterung

Im Jahr 2014 begannen die umfangreichen Bauarbeiten zur Wiederherstellung der einstigen Pracht des Gutshauses. Unter Berücksichtigung des historischen Vorbildes wurden sämtliche Dächer neu gedeckt, die Fassade saniert und der Park neu angelegt. Ein Steg ebnet heute den Weg zum Großen Rheinsberger See, wie schon vor 250 Jahren.

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Auf unseren Weiden, Feldern & Wiesen

Seit 2015 haben wir uns in Schlaborn der Zucht und dem Erhalt alter und bedrohter Haustierrassen verschrieben. Heute leben und gedeihen hier wieder über 100 Tiere.

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